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An der Bahn 22

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Behandlungen nach Vereinbarung

Die Homöopathie geht auf seinen Erfinder, den deutschen Arzt Samuel Hanhemann (1755 - ) zurück. Im Jahre 1790 beobachtete Hahnemann in einem Selbstversuch mit Chinarinde, dass diese Substanz bei ihm genau diejenigen Symptome erzeugte, gegen die sie bei Kranken eingesetzt wurde. In zahlreichen Versuchen machte er dann die grundlegende Entdeckung, dass Arzneien an Gesunden charakteristische Symptome hervorrufen, die sie bei Kranken wiederum heilen. Aus seinen Experimenten leitete Hahnemann den folgenden Lehrsatz ab:

"Wähle, um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfall eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden erregen kann, als sie heilen soll!"

Diese Ähnlichkeitsregel bildet die Grundlage aller homöopathischen Therapien. Homöopathie heißt wörtlich übersetzt "ähnliche Krankheit".

In der Praxis funktioniert das Ähnlichkeitsgesetz wie folgt: 

Ein Mensch bekommt Fieber, hat ein errötetes Gesicht, erweiterte Pupillen, raschen Herzschlag und ein Gefühl nervöser Unruhe. Der Homöopath studiert all diese Symptome und sucht dann nach einem Heilmittel, das unter kontrollierten Bedingungen all diese Symptome bei einem Gesunden hervorgerufen hat. Innerhalb kurzer Zeit nach Einnahme des Mittels sinkt das Fieber unter Normalmaß, und der Betreffende fühlt sich wohl.

Die Symptome lassen sich in enem sogenannten homöopathischen "Repertorium" nachschlagen. Anschließend sollte man die in die engere Wahl kommenden Mittel durch eine "Materia Medica" weiter eingrenzen.

In der Materia Medica finden sich alle erprobten homöopathischen Arzneimittel. Zur Erprobung eines Mittels wird einer Gruppe Gesunder täglich eine Dosis der Substanz verabreicht, und jeder Beteiligte notiert dabei sorgsam alle bei ihm auftretenden Symptome, welche schließlich in ihrer Gesamtheit gesammelt und ausgewertet werden, um schließlich in die Materia Medica Eingang zu finden.

Das dritte wichtige Gesetz der Homöpathie neben Ähnlichkeits- und Erprobungsgesetz ist das Potenzierungsgesetz. Jedes Arzneimittel wird durch ein kontrolliertes Verfahren aufeinanderfolgender verdünnungen im Wechsel mit Schütteln hergestellt. Dies kann soweit gehen, dass schließlich irgendwann keine Moleküle der Urspungssubstanz im dem Mitel mehr vorhanden sind.

Diese kleinen Dosen nennen sich Potenzen. je höher die Potenz, je höher also die Verdünnung, desto größer die Wirksamkeit.